Bachelor-/Masterarbeit (m/w/d) : „Analyse des Energieeinsparpotenzials bei älteren Abwasseranlagen im ländlichen Raum mit auslaufenden Genehmigungen“

  • Meschede

Als 4.0-Technologieführer in der Wasserwirtschaft liegen uns unsere Mitarbeiter besonders am Herzen. Zusammen werden wir weiterhin Innovationen schaffen und uns am Markt mit zukunftssicheren Lösungen, Pragmatismus und Ingenieurgeist durchsetzen. Ziel ist, Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen und den Umweltschutz zu fördern. Als Familienunternehmen stehen wir ehrlich auch in schwierigen Situationen zu unserem Wort, unseren Mitarbeitern und zu Zusagen bei unseren Kunden. Als Familienunternehmen stehen wir ehrlich auch in schwierigen Situationen zu unserem Wort, unseren Mitarbeitern und zu Zusagen bei unseren Kunden.

Hintergrund: 

Kläranlagen sind nach wie vor die größten Stromverbraucher in den meisten Kommunen. Für viele Kläranlagen bis ca. 10.000 EW  laufen in den kommenden Jahren die Genehmigungen aus. Aufgrund der gestiegenen Reinigungsanforderungen in den letzten 10 Jahren ist eine Verlängerungen der bestehenden Genehmigung in den allermeisten Fällen ausgeschlossen, so dass die Anlagen entweder aufwendig saniert oder komplett neu gebaut werden müssen. Kommunen warten mit einer Sanierung bzw. dem Neubau solange, bis es die Neuerteilung der Genehmigung zwingend erfordert. Die Entscheidung, welcher Kläranlagetyp zum Einsatz kommt, wird in erster Linie nach den zu erwartenden Investitionskosten getroffen. Zahlreiche der bestehenden Anlagen verfügen über eine sehr energieintensive Belüftung, so dass eine Sanierung oder ein Neubau unter energetischen Gesichtspunkten bereits vor dem Ablauf der Genehmigung aufgrund eingesparter Energiekosten wirtschaftlich interessant sein könnte. Zudem gibt es zahlreiche Bundes- und Landesförderprogramme , die eine energetische Sanierung finanziell unterstützen. Da in den meisten Gemeinden die Überlegungen für eine Kläranlagensanierung bzw. einem Kläranlagenneubau so spät wie möglich beginnen, werden Einspar- und Förderpotenziale durch eine vorbeugende energetische Sanierung kaum genutzt.

Aufbau und Themen der Arbeit:

Ziel der Arbeit ist es, die Energiemenge zu ermitteln, welche bei einer frühzeitigen Sanierung der Kläranlagen bis ca. 10.000 EW eingespart werden kann. Dazu sollen anhand einer Recherche Kläranlagen im ländlichen Raum identifiziert werden, deren Genehmigung in den Jahren 2022-2025 auslaufen. Hierzu sind in erster Linie die unteren Wasserbehörden der Städte und Landkreise anzusprechen. Unter Verwendung des DWA-Arbeitsblatts A 216 (Energiecheck und Energieanalyse – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen) ist für alle Anlagen der sogenannte Energiecheck vorzunehmen, um das generelle Energieeinsparpotenzial abzuschätzen. Anhand von drei bis vier Kläranlagen, die als Beispiel aus den identifizierten Anlagen ausgewählt werden, ist eine Musterberechnung des Einsparpotenzials sowie der Kosten-Nutzen-Analyse der Einsparmaßnahmen zu erstellen, die als Hilfe dienen soll, damit Kommunen und Städte in Eigenregie das Einsparpotenzial ermitteln und bewerten zu können. Für die Durchführung der Musterberechnungen sind die Betriebsverantwortlichen  der jeweiligen Kommunen der Beispielanlagen anzusprechen und alle erforderlichen Daten zu beschaffen. Die für die Kosten-Nutzen-Analyse erforderlichen Investitionskosten werden beigestellt.

Dein Profil:

  • Laufendes Studium in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Umweltingenieurwesen
  • Idealerweise erste Kenntnisse im Bereich Wasser, Abwasser und Energie
  • Gute analytische und lösungsorientierte Fähigkeiten
  • Eigenmotivation, Flexibilität und Begeisterung für Themen

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Herr Miguel Pereira
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